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Handball: (VfL Handball Gummersbach GmbH)
 
Nur Tabellenplatz 14 - Melsungen zu Gast in Gummersbach

Die zwölfte Niederlage im zwölften Ligaspiel für den MT Melsungen war das 24:25 im Hinspiel gegen den VfL Gummersbach. Danach schafften die Nordhessen, die damals mit 0:24 Punkten 18. der TOYOTA Handball-Bundesliga waren, aber die Wende.
Deshalb verlangt VfL-Trainer Sead Hasanefendic von seiner Mannschaft nach dem erneuten Einzug in das Halbfinale des Europapokals nun erst einmal wieder volle Konzentration auf die Bundesliga. Linksaußen Adrian Wagner erwartet am Samstag keine leichte Aufgabe: "Nach dem missglückten Start hat Melsungen gezeigt, dass sie viel mehr Potential haben und der letzte Platz damals getäuscht hat." Aber zu Hause müsse man in jedem Fall punkten.

Dabei muss der VfL Gummersbach aber unter Umständen auf die Dienste von Goran Stojanovic verzichten. Der Stammtorhüter laboriert an hartnäckigen Rückenproblemen, was einen Einsatz mehr als fraglich macht. Vollkommen fit ist nach seiner Grippe wieder Adrian Pfahl, der als bester Torschütze (167 Tore) beim Auswärtsspiel in Berlin so schmerzlich vermisst wurde.

Unter Michael Roth, der im Herbst überraschend vom benachbarten Ligakonkurrenten Wetzlar nach Melsungen gewechselt war, landete Melsungen bis zum Jahresende 2010 fünf Siege und spielte zwei Mal unentschieden. Ungeschlagen überwinterte man außerdem im DHB-Pokal. Damit erfüllten die Spieler den "Vertrag", den ihr neuer Trainer mit ihnen nach seinem Amtsantritt geschlossen hatte. Der hatte eine Laufzeit von 48 Trainingstagen und elf Spielen, aus denen mindestens zehn Punkte geholt werden sollten. Und wichtigster Grundsatz der Vereinbarung: "Nur das Team zählt.“
"Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen", begründete Michael Roth sein ungewöhnliches Vorgehen, das die Bartenwetzer vor der WM-Pause auf Platz 14 der Tabelle führte. Dort steht man aktuell immer noch. Weiter nach oben ging es nicht, weil die Serie von sieben Ligaspielen ohne Niederlage nach der WM-Pause gerissen war. Ohne einen neuen "Vertrag" sammelte Melsungen seitdem in neun Spielen nur noch drei Punkte. Außerdem schied man im Viertelfinale des DHB-Pokals gegen die Rhein-Neckar Löwen aus. Doch die Gegner hatten es, vielleicht mit Ausnahme des bereits als Absteiger feststehenden DHC Rheinland, wo es eine deutliche 24:31-Niederlage setzte (Roth: "Es gibt bei so einem Spiel nur zwei Möglichkeiten: Gewinnen oder Blamieren. Wir haben uns für das Blamieren entschieden"), auch wirklich in sich. Kiel, Göppingen, Flensburg, Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen, denen man sich am letzten Spieltag geschlagen geben musste. Aus dem sehr deutlichen 28:37 (8:17) gegen den Favoriten aus Mannheim zog Übungsleiter Roth aber immerhin positive Schlüsse: "Manchmal ist es aber gut, wenn eine Niederlage so deutlich ausfällt. Dann wissen wir, was noch zu tun ist bis zum Saisonende." In der ersten Hälfte sei man ins offene Messer gelaufen, habe sich allein neun Technische Fehler geleistet.

Das Punktekonto besserte Melsungen nach der WM-Pause aber immerhin mit einem 22:22-Unentschieden gegen die Füchse Berlin sowie einem 33:28-Sieg gegen Grosswallstadt auf. Dabei drehte Melsungen, angeführt von einem starken griechischen Gespann, Alexandros Vasilakis und Savas Karipidis erzielten jeweils acht Treffer, und unterstützt von einem treffsicheren Nenad Vuckovic, zwanzig Minuten vor Spielende auf und setzte sich entscheidend ab.

Und obwohl Melsungen am vorletzten Spieltag beim Tabellenführer Hamburg 33 Tore kassierte und selber nur 23 erzielte, war Michael Roth nicht unzufrieden: "Wir haben streckenweise gut mitgespielt, es in der ersten Halbzeit aber verpasst, das Spiel noch ausgeglichener zu gestalten, weil wir ein paar Chancen ausgelassen haben.“ Unterstützung fand er bei seinem Freund auf der Hamburger Trainerbank, Martin Schwalb: "Melsungen ist eine starke Mannschaft, die an einem Top-Tag fast jedes Team in der Bundesliga schlagen kann. Man sieht, dass da eine Einheit zusammenwächst, die in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren nur schwer zu schlagen sein wird. Das sind alles tolle Handballer. Das ist internationale Klasse. Wenn du gegen die einen Gang zurückschaltest, dann schießen sie dir die Ohren ab.“

Ein Verdienst von Michael Roth. Der 49-Jährige brachte Struktur und Stabilität in die 6:0-Deckung, es wurde eine 5:1-Variante einstudiert und mehr Wert auf das gebundene Spiel im Angriff gelegt. Außer an der Taktik arbeitete man an der Psyche der Spieler. Deren Meinung nach eine Basis für die Wende. Zu einer "reinen Kopfsache" etwa erklärte Rückraumschütze Alexandros Vasilakis die kontinuierliche Leistungssteigerung der Mannschaft unter ihrem neuen Trainer.

Der Nachfolger von Matjaz Tominec habe es geschafft, so die Fachleute, aus einer Ansammlung von Individualisten eine spielstarke Einheit zu formen, die personell aufgerüstet in der kommenden Saison nicht mehr um den Klassenerhalt kämpfen werde. Aus Flensburg kommt Patrik Fahlgren für die Spielmacherposition, wo einer gebraucht werde, der im Aufbau die Zügel in die Hand nehme, so Roth. Mit dem Schweden in der Mitte könne sich dann Nenad Vuckovic, derzeit mit 150 Treffern einer der zehn besten Torschütze der Liga, wieder stärker auf seine Position im linken Rückraum konzentrieren. Fahlgrens schwedischer Landsmann Per Sandström verlässt Hamburg und wird ab Juli das Tor in Nordhessen hüten. Auf Rechtsaußen wird Savas Karipidis, seit 2007 einer der Leistungsträger, ab dem Sommer unterstützt von Christian Hildebrand. Der 25-Jährige spielt derzeit beim Drittligisten TV Kirchzell. Für Nettelstedt und Wetzlar ging er aber auch in der Bundesliga schon auf Torejagd. "Er ist jung, frech und deutsch. Mit Savas haben wir einen guten Spieler, dahinter nun einen, der sich weiterentwickelt und Dampf machen wird. Das ist der Idealzustand für jeden Trainer", freut sich MT-Coach Michael Roth.

Kurz vor dem Ende der Wechselperiode verpflichtete Melsungen vorerst bis zum Saisonende vom DHC Rheinland schon den weißrussischen Nationaltorhüter Vitali Feshchanka, der bis zum Saisonende mit dem Kroaten Mario Kelentric ein starkes Duo im Tor bildet.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 08.04.2011, 11:50 Uhr
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